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Unternehmer ­diskutierten Fragen der Unternehmensnachfolge

»Heute an die Zukunft denken!« – unter diesem Motto trafen sich zum zweiten Mal nach 2016 Unternehmer der Region im Büro Appelhagen Rechtsanwälte Steuerberater PartG mbB, um aktuelle Fragen der Nachfolge zu diskutieren. »Von den teilnehmenden Unternehmern hat bisher nur jeder Dritte ein Testament errichtet«, berichtete Andreas Janßen LL.M., Fachanwalt für Erbrecht, der durch die Veranstaltung führte. »Gerade im Unglücksfall kann dies ungeahnte steuerliche Folgen auslösen, die dann die Hinterbliebenen treffen«, so Karin Kutz, Steuerberaterin und Nachfolgespezialistin bei ­Appelhagen. Daher sei es wichtig, Vorsorge zu treffen.

Unter dem diesjährigen Leitgedanken »Gesellschaft oder Stiftung? Zwei Nachfolgemodelle für Familienunternehmen« wurden verschiedene Nachfolgelösungen vorgestellt. Mit IHK-­Vizepräsident Tobias Hoffmann, Geschäftsführer der Hoffmann Maschinen- und Apparatebau GmbH aus Lengede, Sven-Thomas Munte, Geschäftsführer der Munte Immobilien GmbH & Co KG sowie den geladenen Gästen wurden im Anschluss die Chancen und Risiken einer gelungenen Nachfolgeplanung diskutiert. Einigkeit bestand darin, dass es kein Patentmodell gibt.

Eine erfolgreiche Unternehmens- und Vermögensübergabe sei vielmehr ein Prozess, der individuelle Lösungen erfordert. Mit zunehmender Globalisierung sei es wichtig, laufende Änderungen im Lebenszyklus von Unternehmen und Unternehmern zu beobachten, um bei der Nachfolgeplanung nachzujustieren. Nur so könnten unerwartete steuerliche Belastungen, neben der Erbschaft- oder Schenkungsteuer beispielsweise auch eine »Wegzugsbesteuerung« für GmbH Anteilseigner mit Lebensmittelpunkt im Ausland, vermieden werden. Eine Stiftung sei dabei kein Steuersparmodell, könne aber in Einzelfällen eine sinnvolle Option sein.
geschrieben von  wo
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