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Die WelfenAkademie beschloss das Jubiläumsjahr mit einem Festakt Montag, 10 Dezember 2018 15:06 Foto: WelfenAkademie

Die WelfenAkademie beschloss das Jubiläumsjahr mit einem Festakt

Klare Bekenntnisse zum besonderen Wert des dualen Studiums an einer Berufsakademie prägten die Reden beim Festakt zum 25-jährigen Bestehen der WelfenAkademie im gut besuchten Audimax an der Salzdahlumer Straße.

Das verzahnte Angebot von Theorie und Praxis sei wichtig beim Kampf der Region um die besten Köpfe. »Da fehlte etwas im Bildungsangebot, und diese Lücke hat die WelfenAkademie mit exzellenten Lehrkräften und ausgezeichneten Kräften im Hintergrund geschlossen«, erklärte Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich ­Markurth. Die Stadt habe deshalb eine große Kraftanstrengung unternommen, um der im Klostergut Wöltingerode gestarteten, privat geführten und ohne öffentliche Mittel bestehenden WelfenAkademie 2005 moderne, architektonisch anspruchsvolle Unterrichtsräume übergeben zu können. Markurth appellierte an die Wirtschaft, auch weiterhin und sogar verstärkt jungen Menschen das duale Studium zu ermöglichen: »Aus der Wirtschaft, von der Wirtschaft, für die Wirtschaft – Sie bekommen richtig gut ausgebildete, angehende Führungskräfte zurück.«

»Die wichtigsten Faktoren für unseren Erfolg sind unsere Dozenten und inzwischen 1500 erfolgreiche Absolventen«, hob Akademie-Geschäftsführer Dr. Jens Bölscher hervor. Aber man müsse sich in der WelfenAkademie auch täglich neu erfinden. In Kooperation mit den Partnerunternehmen sei dies immer wieder gelungen, so seien unter anderem neue Fachrichtungen wie Modemanagement und Steuern/Prüfung entstanden. Gleichwohl warnte Bölscher vor der drohenden Konkurrenz durch finanziell übermächtige Internet-Konzerne, die auch in den Bildungsmarkt drängen werden. Er bezweifelte allerdings, dass diese bei einem dualen Studium so intensiv mit allen lokalen Partnern zusammenarbeiten könnten wie die WelfenAkademie. Bis heute habe die WelfenAkademie keine steuerfinanzierten Zuwendungen erhalten. Darüber hinaus forderte er allerdings eine Änderung der niedersächsischen Vorgaben für Berufsakademien, die denen in den anderen Bundesländern angepasst werden sollten.

Für die universitäre Ausbildung mit viel Praxisbezug hätten sich viele Verantwortliche in Wirtschaft und Berufsbildung stark gemacht, erinnerte sich Dr. Ulrich Kühnast (Ausbildungsverbund) in einer Talkrunde zur Akademiegeschichte. Namentlich erwähnte er unter anderem Rüdiger Reineke (damals Volksbank Braunschweig) und Thomas Hartmann (BLSK, später langjähriger Vorsitzender des Trägervereins). Weitere Unterzeichner der Gründungsurkunde vom 1. Juni 1993 waren Christiane Pintzka-Ludewig und Günther Nießen (beide damals Frank&Walter), Arne-Heinrich Rehse vom Arbeitgeberverband, Ronald Fischer (Kreishandwerkerschaft Goslar), Bernd-Uwe Reinl (IHK Braunschweig) sowie Rolf-Michael Pätz (Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft), der bis 2009 Geschäftsführer der WelfenAkademie war.

Bild oben: Beim Festakt zum 25-jährigen Bestehen der WelfenAkademie sprachen (von links) IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernd Meier, Oberbürgermeister Ulrich Markurth, ­WelfenAkademie-Vorstandsvorsitzender ­Joachim Roth, WelfenAkademie-Geschäfts­führer Dr. Jens Bölscher und Festredner ­Clemens Schneider.
geschrieben von  wo
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