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Neues Berufsbildungszentrum der Lebenshilfe in der Fabrikstraße Donnerstag, 01 November 2018 09:11 Foto: Elke Franzen

Neues Berufsbildungszentrum der Lebenshilfe in der Fabrikstraße

Potenziale entdecken und Perspektiven schaffen – das sind Grundlagen der Arbeit der Lebenshilfe Braunschweig. Vor allem die Zukunft von jungen Menschen mit Beeinträchtigung ist entscheidend davon abhängig, ob sie eine qualifizierte Ausbildung erhalten. Deshalb hat sich der Verein Lebenshilfe Braunschweig entschieden, ein neues Berufsbildungszentrum zu bauen.

Entstanden ist ein dreiflügeliges helles Gebäude in der Fabrikstraße: das Grundstück umfasst knapp 10 000, die Nettofläche des Gebäudes mehr als 4000 Quadratmeter. »Zu unserem Selbstverständnis gehört, dass wir alle fördern wollen. Deshalb gibt es in diesem Berufs­bildungszentrum zum Beispiel eine große Fläche mit angepasstem Arbeitstraining, eigenem Gartenzugang und Pflegebad speziell für schwerstmehrfach beeinträchtigte Menschen mit einem hohen Hilfebedarf«, berichtet Detlef Springmann, Geschäftsführer der Lebenshilfe Braunschweig, deren Zentralverwaltung in den kleineren ersten Stock des Neubaus zieht.

Im neuen Berufsbildungszentrum finden etwa 120 junge Menschen Platz für ihren Start ins Berufsleben. Zu den Ausbildungszweigen gehören Garten- und Landschaftspflege, Küche, Hausreinigung, Textil, Bürodienste, Lager­logistik, Metall- und Holzverarbeitung. Zwei Jahre dauert die Ausbildung, die mit einem Zertifikat beendet wird. »Ganz wichtig ist uns eine personenzentrierte Ausbildung, nach dem Prinzip der Produktionsschulen. Die Auszubildenden bringen sich mit ihren Ergebnissen direkt in die Arbeitswelt ein. Und das nach ihren individuellen Fähigkeiten innerhalb von Rahmenlehrplänen und vor allem mit zertifizierten Bildungsbausteinen«, skizziert Springmann.

Jede Person könne somit in dem Tempo lernen, wie es notwendig sei. »Mit diesem Berufs­bildungszentrum ermöglichen wir vielfältige theoretische und praktische Module, gebündelt an einem Ort. Dafür haben wir Fachpersonal und nun auch einen Bau, der einem modernen Standard mit aller notwendigen Technik für unterschiedliche Arbeitsabläufe und Schulungen entspricht«, so Springmann. Hervorzuheben seien außerdem die Kooperationen mit den Berufsbildenden Schulen und zahlreichen Firmen in der Region. Im direkten Umfeld, zum Beispiel im Christuszentrum und im Hornbach-­Baumarkt, gäbe es sogar schon ausgelagerte Arbeitsplätze.

Bild oben: Das neue Gebäude des Berufsbildungszentrums der Lebenshilfe.

geschrieben von  wo
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