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Was macht eigentlich … Josef Schmidt?

Josef Schmidt berichtet von Jagderlebnissen in Namibia, Südafrika, Osterode (am Fallstein) und von seiner eigenen Jagd in Büddenstedt. »Ich liebe es, in der Natur zu sein. Das ist echte Entspannung«, sagt Schmidt. Die Jagd bestehe zu einem großen Teil aus der Hege. Er sei besorgt, weil die Population der Waschbären, die dem Niederwild und den Singvögeln sehr schaden können, in zum Teil atemberaubender Weise zugenommen habe.

Die operativen Aufgaben im Wolfenbütteler Reisebüro Schmidt überlässt er inzwischen seinem Sohn Wilhelm. »Ich halte mich heute aus dem Tagesgeschäft raus. Die Jugend hat doch ihre eigenen Vorstellungen«, so Josef Schmidt und fügt freundlich lächelnd hinzu: »Ich weiß, er kann es!«

Die mittlerweile 90 Jahre sieht man ihm nicht an. Nach wie vor ist er jeden Tag im Büro, um sich zum Beispiel um die Immobilienverwaltung des ehemaligen Betriebshofs an der Ahlumer Straße zu kümmern, wo auf 10 000 Quadratmetern (mit sauberen Hallen) rund 50 Mieter vom Wohnmobil bis zum Bücherbus untergebracht sind.

Mit gemischten Gefühlen erinnert sich Josef Schmidt heute an die Gründung des Reisebüros 1956 zusammen mit seiner Frau Gisela. »Der Anfang war sehr schwer, da ich als gelernter Bankkaufmann keine eigene Berufserfahrung hatte.« Schmidt gehört zu den Pionieren der Bustouristik, als er bereits 1959 den ersten Reisebus erwarb. Es war der Beginn einer beeindruckenden Wachstums- und Erfolgsgeschichte. Eine Pionierfunktion übernahm Josef Schmidt 1964 auch mit seinem Einstieg in den Schulbusverkehr. Heute werden über 2000 Schulkinder befördert.

Der Generationswechsel sei äußerst harmonisch erfolgt. Er habe seinem Sohn Wilhelm Schmidt ein schuldenfreies Unternehmen mit einem großen Kundenkreis übergeben. Auf sein Erfolgsgeheimnis angesprochen, musste Josef Schmidt, der am 7. Februar seinen 90. Geburtstag feierte, nicht lange überlegen: »Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und vor allem die Unterstützung durch die Familie.«

Zur Busflotte des Reisebüros Schmidt, das insgesamt 150 Mitarbeiter beschäftigt, gehören heute 16 Reisebusse, sechs Fernlinienbusse, ein Oldtimerbus sowie 34 Linienbusse. »Das einzige private Reisebusterminal steht nicht in München, sondern in Wolfenbüttel«, ist Josef Schmidt sichtlich zufrieden mit der aktuellen Entwicklung des Familienunternehmens, das im letzten Jahr auch in den Fernbusverkehr eingestiegen ist.

geschrieben von  jh
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