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125 Jahre Creditreform Goslar Montag, 06 Oktober 2014 00:00 Foto: Keller

125 Jahre Creditreform Goslar

Die Creditreform Goslar gehört zu den ältesten Unternehmen der Stadt. Vor 125 Jahren wurden die Wirtschaftsauskunftei und das Inkassobüro gegründet. Das besondere Jubiläum feierten 100 geladene Gäste Ende August im Hotel »Der Achtermann«.

Aufgebaut wurde die Creditreform Goslar von der Familie Wiesener. 82 Firmen gehörten dem Unternehmen bei der Gründung an. Innerhalb eines Jahres wuchs die Mitgliederzahl auf 152. Nachfolger Willi Petri brachte die Firma dann ab 1935 durch den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit. Von 1952 bis 1983 leitete Familie Gehrke den Betrieb. 2006 – nach zwei weiteren Geschäftsführern – kam schließlich Klaus Styra, der bereits in Uelzen erfolgreich gewesen war.

Im Mittelpunkt der Arbeit stehen auch heute Inkasso- und Auskunftsdienstleistungen. Kunden sind 600 Unternehmensmitglieder aus den Landkreisen Goslar, Osterode und Northeim. Der Schutz der Gläubiger bleibt das wichtigste Ziel. Die Creditreform Goslar zertifiziert aber auch Unternehmen und bietet Adressen für das Marketing an.

Bei der Jubiläumsfeier gab Professor Dr. ­Helmut Rödl, Aufsichtsrat der Creditreform AG, Einblick in die Geschichte der Organisation – von den Anfängen in der Gründerzeit des 19. Jahrhunderts bis zur aktuellen Auskunftei mit zwölf Mitarbeitern. Details bietet eine Chronik von 1889 bis 2014, zusammengestellt von der Journalistin Corinna Meiß.

Dr. Jochen Stöbich, Vizepräsident der IHK Braunschweig, nannte in seinem Grußwort launig die häufigsten Lügen der Welt: »Ich liebe dich«, »Ich rufe dich an« und »Du bekommst dein Geld zurück«. Die Sicherung der Liquidität sei neben den zentralen Ideen eines Unternehmens die wesentlichste Voraussetzung für erfolgreiche unternehmerische Betätigung, betonte er. Die hervorragende Arbeit der Creditreform-Organisation helfe vielen Unternehmen, gerade auch im Mittelstand, wenn Rechnungen nicht fristgerecht beglichen werden – und mildere so eine wesentliche Sorge. Anerkennung zollte Jochen Stöbich der Creditreform Goslar auch dafür, dass sie seit Jahrzehnten kontinuierlich Bürokaufleute ausbildet.

Anstelle von Präsenten bat das Unternehmen die Jubiläumsgäste um eine Spende für die Bürgerstiftung Goslar »Kinder in Not«. Mit den erzielten 4000 Euro werden nun Grundschul-Lesepaten in Goslar, Vienenburg und Langelsheim unterstützt.

Bild oben: Creditreform Goslar ist eines der ältesten Unternehmen der Stadt. Unser Bild (von links): Cornelia Sandvoß, Torsten Styra, Ursula Styra, Klaus Styra, Corinna Meiß und Professor Dr. ­Helmut Rödl.

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