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THS Business Solutions: Schritt für Schritt zur Digitalisierung Donnerstag, 11 Oktober 2018 14:48 Foto: Jörg Scheibe

THS Business Solutions: Schritt für Schritt zur Digitalisierung

IT ist eine wertvolle Hilfe, wenn sie den Informationsfluss beschleunigt, die Produktivität erhöht und einfach zu handhaben ist. Doch kann sie die Entwicklung eines Unternehmens auch bremsen – nämlich dann, wenn hinter dem IT-Einsatz kein Gesamtkonzept steht und Abteilungen mit Insellösungen verschiedener Anbieter arbeiten. Gut, wenn hier jemand Ordnung schafft. Auch das sei das Angebot seines Start-ups, sagt Tobias Hoffmann. »Produkte und Lösungen anzubieten, die aus einer Hand kommen.«
 


Gemeinsam mit Hendrik Schweim hat ­Hoffmann im vergangenen Jahr die THS ­Business Solutions GmbH gegründet. Zwischen damals und heute ist nicht viel Zeit vergangen. Und doch sei eine Menge passiert, erzählen die beiden, »vieles ist ganz anders gelaufen, als wir es geplant hatten«.

Gewachsenes Aufgabengebiet

Nicht nur, dass ihr Unternehmen schnell gewachsen ist und heute ein Team aus insgesamt 14 Festangestellten und Werkstudenten beschäftigt. Auch das Aufgabengebiet und der Kundenkreis haben ganz andere Dimensionen angenommen als ursprünglich erwartet. »Gestartet sind wir damit, die Qualität von Software zu testen und zu sichern«, sagt Tobias Hoffmann. »Mittlerweile sind weitere Bereiche dazugekommen, darunter IT-Strategieberatung und Social-Media-Management.«

Das Leistungsangebot hat sich so sehr vergrößert, dass THS kleinen und mittleren Unternehmen die Aufgabe abnehmen kann, IT-Systeme zu pflegen und weiterzuentwickeln. »Unserer Erfahrung nach sind viele Unternehmen von mehreren Dienstleistern abhängig. Statt viele Produkte aus vielen Händen, bekommen sie von uns eine ganzheitliche Lösung. Für diese Kunden sind wir sozusagen die externe ­IT-­Abteilung.«

Verschiedene Digitalisierungsstufen

Das THS-Portfolio schließt auch Industrie-4.0-Projekte ein. Im regionalen Mittelstand, weiß ­Hendrik Schweim aus Erfahrung, schreitet die Digitalisierung stetig voran. »Das Bewusstsein für die Chancen und Möglichkeiten ist mittlerweile stark ausgeprägt. Die Frage ist nicht mehr: Beteiligt sich unser Unternehmen an der Digitalisierung? Sondern: Auf welche Art und Weise leben wir die Digitalisierung bei uns im Unternehmen?«

Ja, wie also? Für Unternehmen, die zum ersten Mal digitales Terrain betreten, hat THS verschiedene Digitalisierungsstufen entwickelt – wie bei einer Leiter, die man Schritt für Schritt nach oben steigt. »Unser Ziel ist, dass die erste Stufe sofort einen Mehrwert bietet, also den Umsatz steigert oder die Zufriedenheit von Mitarbeitern oder Kunden erhöht«, sagen die beiden Gründer. Beflügelt von einem solchen Erfolg, »kann man sich dann mit dem nächsten Digitalisierungsschritt beschäftigen«.

Neben dem Mittelstand vertrauen auch die Großen THS Aufgaben an. »Zu unseren Kunden zählen drei DAX-Konzerne. Um Projekte größeren Formats umsetzen zu können, stehen Partnerunternehmen an unserer Seite.«

Beheimatet ist THS – ein Akronym aus den Anfangsbuchstaben der Namen der beiden Geschäftsführer – im Wilhelmsgarten. Dort, wo auch die Innovationsgesellschaft Technische Universität Braunschweig mbH zu Hause ist. Für die zwei Gründer entpuppt sich die Nähe zur iTUBS als großer Vorteil. Weil sie in deren Sichtfeld viele Unternehmen kennenlernen ­können, immer mit den neuesten Geschäftsideen vertraut sind und einen guten Draht zur Forschung haben. »Ein solches Netzwerk ist für ein neu gegründetes Unternehmen das A und O.«

Viele neue Kontakte

Über den Weg gelaufen sind sich die beiden Geschäftspartner während ihres Studiums der Wirtschaftsinformatik an der TU Braunschweig und im Wirkungskreis der studentischen Unternehmensberatung Consult One. Für die nahe Zukunft lautet ihr gemeinsames Ziel, mit THS weiter zu wachsen, indem sie ihre Produkt­palette um selbstentwickelte Softwarelösungen erweitern und dadurch, dass sie weitere gute Mitarbeiter an sich binden. Tobias Hoffmann meint, dass sein Unternehmen Arbeitskräften eine Menge zu bieten hat, etwa »viele Freiheiten. Remote Work macht es möglich, dass man viele Aufgaben vom eigenen Zuhause aus erfüllen kann.«

In unserer Region fühlt sich THS gut aufgehoben. »Im Prinzip können wir hier jeden Abend eine Networking-Veranstaltung besuchen«, erzählt Hendrik Schweim. »Und wenn man regelmäßig viele neue Kontakte knüpfen kann, dann geht es mit der Entwicklung des eigenen Unternehmens eben schneller, als man denkt.«

Bild oben: Die beiden Gründer der THS Business ­Solutions GmbH: Tobias Hoffmann (links) und Hendrik Schweim.
geschrieben von  boy
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