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Wirtschaft trifft Wissenschaft Donnerstag, 02 August 2018 08:25 Foto: Tim Jauernig

Wirtschaft trifft Wissenschaft

Wie lassen sich neueste wissenschaftliche Erkenntnisse wirtschaftlich erfolgreich nutzen? Oder andersherum: Wie können Unternehmen optimal von der akademischen Expertise vor Ort profitieren? Die Antwort liegt auf der Hand: Basis ist die enge Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Sie kann in der Region zu Synergien mit eindrucksvollen Ergebnissen führen. Um den ersten Schritt dieser engen Vernetzung, nämlich das Kennenlernen, zu fördern, hat die IHK Braunschweig gemeinsam mit der Allianz für die Region und der AUEL EDV-Beratung die Veranstaltung »Wirtschaft trifft Wissenschaft« ausgerichtet.



Am 6. Juli sind Vertreter der Braunschweiger TU und HBK sowie der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften ebenso wie zahlreiche Unternehmer der Region der Einladung von IHK-Präsident Helmut Streiff gefolgt. In der einmaligen Atmosphäre des ATP Challenger Turniers »Sparkassen OPEN« und parallel zum TU Sommerfest nutzten Wissenschaftler und Unternehmer die Chance, Kontakte zu intensivieren oder neu zu knüpfen.

Networking in besonderer Atmosphäre

Harald Tenzer, Veranstalter der »Sparkassen OPEN«, hat mit seiner Brunswiek Marketing GmbH nicht nur den Abend organisiert, sondern bot mit dem Tennisturnier einen besonderen Rahmen. »Uns ist es wichtig, dass wir Menschen zusammenbringen und eine großartige Plattform für unser gesellschaft­liches Event bieten«, sagte Tenzer in seinem Grußwort.

Ein weiterer Unterstützer an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ist die Allianz für die Region. Exemplarisch für ihren Einsatz nannte Geschäftsführer Dr. Frank Fabian die Unterstützung bei der Ansiedlung des Batterie-Sicherheitscampus Deutschland in Goslar, das Dual Career Netzwerk für Menschen, die ihre Lebenspartner neu in die Region begleiten, das international orientierte Projekt »Growing into Industry 4.0«, welches kleine und mittelständische Unternehmen dabei unterstützt, Lösungen für die Heraus­forderungen der Digitalisierung zu finden und ein Regional­marketing mit dem Portal »Die-Region.de«.

Beratungs-Scheck zum ­Technologietransfer

»Der direkte Kontakt ist immer das, was die Projekte als erstes beflügelt«, betonte die ­Präsidentin der TU Braunschweig Prof. Dr. Anke Kaysser-Pyzalla. Sie lobte die guten Kontakte zwischen den Instituten der Universität und den Unternehmen der Region.

In die gleiche Kerbe schlug auch Helmut Streiff. Er hob hervor, dass der Technologietransfer für die Region und die IHK Braunschweig einen besonders hohen Stellenwert hätten. Dies zeige sich auch an dem Technologietransferpreis, ­welchen die IHK seit 1985 einmal im Jahr vergebe. Um diesen Transfer zu fördern, richtete der IHK-­Präsident einen Appell an die ­Unternehmer: »Wann immer Sie einen Ansprechpartner aus der ­Wissenschaft suchen, sprechen Sie die IHK an.« Mit dem Beratungs-Scheck hat die IHK das passende Angebot für ihre Mitglieds­unternehmen: Sie vermittelt ein kostenloses Gespräch zwischen dem Unternehmen und einem Professor einer wissenschaftlichen Institution des Kammer­bezirks.

Ansprechpartner für den Technologie­transfer und den Beratungs-Scheck in der IHK ist der Leiter der Inno­vationsberatungsstelle
Peter Peckedrath,
Tel.: 0531 4715-281,
peter.peckedrath@braunschweig.ihk.de.

Bild oben: Helmut Streiff, Dr. Frank Fabian, Prof. Dr. Anke Kaysser-Pyzalla sowie Harald Tenzer (v. l.) freuten sich über einen ­gelungenen Abend.
geschrieben von  tj
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